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Einige Highlights der Reise
GEWALTIGE FLUESSE:

EUROPA:Mutter Wolga
Unterhalb des Kremls fließt die Wolga - Mutter aller russischen Flüsse - ein Leitmotiv für Tausende russische Lieder, Gedichte und Romane. Wir wählen einen geeigneten Platz an der Uferpromenade und beobachten eine Weile den mächtigen Strom - die Verkörperung der russischen Seele. Danach geht es mit dem Reisebus zum Bahnhof, von wo wir unseren asiatischen „Feldzug“ Richtung Ekaterinburg fortsetzen.

ASIEN:

Vater Irtysch
... ein heißer Wunsch meiner Jugend, zugleich den Amazonen-Strom und den Irtysch gesehen zu haben' - schrieb Alexander von Humboldt im Januar 1820. Damals zählte der Irtysch zu einem der längsten Flüsse dieser Erde, heute ist der Irtysch ein 4248 Kilometer langer linker Nebenfluss des Ob in China, Kasachstan und Russland. Somit ist der Irtysch der längste Nebenfluss der Erde.
In der Antike, vor ca. 3000 Jahren, war die Gegend um Omsk dank des Irtysch ein wichtiges Handelszentrum und ein Ort des Austausches zwischen den Völkern Eurasiens.
Hier kreuzten sich die Karawanenrouten – vollgepackte Kamele von der Seidenstraße trafen auf die Lastentiere der Taiga-Völker, die Rentiere.
Von der Omsker Festung eröffnet sich ein wundervoller Blick auf diesen gewaltigen Strom Eurasiens.

Fluss Jenissei
Nach der ersten Übernachtung auf der Strecke Omsk-Irkutsk, trifft der Zug in Krasnojarsk gegen Mittag ein, wo er einen 20-minütigen Aufenthalt hat.
Nachher setzt sich unser Zug wieder in Bewegung und kurz danach überquert er einen weiteren gewaltigen Strom Sibiriens – den Jenissei, der eine Länge von 3487 km aufweist.

Bild: eine sehr interessante Karte aus dem Jahr 1900. Man sieht, dass noch nach Wladiwostok über Harbin in China gefahren wird. Die heutige Verbindung ist punktiert.